Arbeitslosigkeit trifft auch den Partner

Wenn der Partner arbeitslos wird, beeinträchtigt dies auch die eigene psychische Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kommen Gesundheitsexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bei der aktuellen Analyse des sozioökonomischen Panels, einer repräsentativen Längsschnittstudie. Mit Hilfe spezieller statistischer Verfahren wurden Personen, bei denen die Arbeitslosigkeit infolge einer Betriebsschließung entsteht, mit den Daten anderer Personen verglichen, die nicht von Betriebsschließungen betroffen waren und sich bezüglich anderer Variablen nicht von der Vergleichsgruppe unterschieden. Durch dieses Verfahren konnte nachgewiesen werden, dass die entstandene Arbeitslosigkeit die psychische Gesundheit beider Partner sogar kausal verringert! Dies sollte im Gesundheitswesen zukünftig berücksichtigt werden…
http://bit.ly/2y9O3Nu

Burnout

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz können unter Umständen sehr hoch sein. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) greift dies in der Kampagne „Gesunde Arbeit“ auf und stellt eine Reihe Broschüren bereit, die sich vor allem mit der Frage beschäftigen, wie die psychische Gesundheit von Mitarbeitern erhalten werden kann. Hier geht es zu Teil 1: „Burnout – Was Unternehmen und Führungskräfte tun können“:
http://bit.ly/2A6hWQk

Leitbild Coach BVDN

Psychische Probleme am Arbeitsplatz sind nicht grundsätzlich auf Arbeitsplatzkonflikte zurückzuführen – es kann auch umgekehrt bzw. eine Kombination dieser sich wechselseitig beeinflussenden Faktoren sein. Der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) hat die Initiative „Coach BVDN“ gegründet, die Unternehmen zum Thema psychische Gesundheit berät. Psychiater und Neurologen können in einer Zusatzausbildung zum „Coach BVDN“ verschiedene Kompetenzen erlernen, um die ärztliche Arbeitsweise zu ergänzen und so optimale Behandlungsmaßnahmen bei Patienten mit psychischen Problemen im Arbeitsleben anbieten zu können – v. a. auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen. Weitere Angaben zur Ausbildung gibt es hier: http://www.bvdn.de/bvdn-themen/coach-bvdn.html

„Viele glauben, die Kindheit sei sorgenfrei. Das ist aber eine Illusion.“ (Kai von Klitzing, Universitätsklinik Leipzig).

In einer Leipziger Studie wurde bei 12 Prozent der untersuchten Kindergartenkinder erhöhte Ängstlichkeit oder depressive Verstimmtheit gefunden. Diese Kinder benötigen unbedingt fachlich kompetente Hilfe, um nicht im Erwachsenenalter ein höheres Risiko für psychische Erkrankungen aufzuweisen.
http://www.aerzteblatt.de/…/Leipziger-Studie-Depressionen-s…